Herzlich Willkommen beim Stolzen Kranz Walldorf
Herzlich Willkommen beim Stolzen Kranz Walldorf
Nach knapp 2 Monaten Spielpause aufgrund der Corona-Pandemie konnte an diesem Wochenende endlich wieder der Spielbetrieb fortgesetzt werden. Hierfür empfing der Stolze Kranz Walldorf den Konkurrenten aus Kuhardt zum Heimspiel in der Astoria-Halle.
 
Auf der Startbahn kamen beide Akteure des SKC, Dieter Heiler und Marcus Cap, gut ins Spiel und gewannen jeweils den ersten Satz. Anschließend drehte Kuhardt die Duelle und insbesondere Philipp Braun spielte zwei ganz starke Durchgänge (165, 163). Marcus Cap konnte zwar im letzten Durchgang noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, musste aber das Duell schließlich mit 609 zu 621 (2:2 SP) Kegel abgeben. Dieter Heiler konnte zwar auch nochmal Punktemäßig gleichziehen, blieb aber ebenfalls in der Gesamtkegelzahl hinter seinem Kontrahenten. 0:2 MP und ein Minus von 16 Kegel - kein guter Beginn.
 
In der Spielmitte schickte der Stolze Kranz nun Matthias Müller-Kurth und Frank Steffan ins Rennen. Letzterer konnte nach gutem Start (297) auf der dritten Bahn nochmal einen draufsetzen und den besten Einzeldurchgang (174) an diesem Tag erzielen. Eine kleine Schwächephase auf der Schlussbahn im Räumen kostete ihn ein noch höheres Ergebnis. Seine Mühe etwas hatte Matthias Müller-Kurth. Nach durchwachsenem Start lief es zwischenzeitlich ganz gut, aber auch hier kosteten ein paar schwache Minuten im finalen Durchgang ein paar Kegel. Den Mannschaftspunkt konnte er dennoch einfahren. So stand es nun 2:2, wobei die Walldorfer knapp 50 Kegel in Front lagen. Eigentlich eine komfortable Ausgangslage vor dem Schlussdurchgang.
 
Hier lief leider aber nicht mehr viel zusammen. Ivan Kovacic konnte zwar im ersten Satz noch ein gutes Ergebnis erzielen, mühte sich aber für den Rest des Spiels genauso wie Andreas Sawusch, bei dem nicht viel ging. Die Gäste konnten dies ausnutzen und sich Durchgang für Durchgang von den Walldorfer weg spielen. So stand am Ende eine 2:6 Niederlage für den Stolzen Kranz zu Buche. Erneut (nach Gerolsheim) muss man auf den heimischen Bahnen den Gästen die Punkte überlassen, mit drei Ergebnissen unter 550. Ein ärgerlicher Auftakt zum Restart. Auf der eigenen Anlage läuft es absolut nicht gut.