Chancenlos war die Zweite im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten Blau Gelb Nussloch. Die Einwechslung von Frank Steffan in die Erste verbesserte diese Situation nicht. So betrug der Rückstand nach den ersten Drei bereits 136 LP. dann kam der große Auftritt von Zeljko Rapo, der das Spiel noch einmal ganz spannend machte. Aber leider reichte es am Schluss nicht trotz der tollen Unterstützung von Dieter Heiler und Karlo Usnik.
Hart umkämpft war das Spiel der Dritten bis zur „Halbzeit“. Danach konnte sich das zweite Trio Bahn für Bahn weiter absetzen. Insgesamt vier Ergebnisse über 900 – das ist schon eine gute Leistung!
Im Spiel der Vierten war bereits nach 50 Würfen alles klar, da Reilingen mit der Anlage nicht zurecht kam. Sehr stark war Robert Heß, der sich eindrucksvoll für die Dritte empfohlen hat.
Lorsch gegen Walldorf, das war immer eine klare Angelegenheit – für die hessischen Gastgeber. Der Stolze Kranz Walldorf konnte bisher noch nie den sprichwörtlichen „Blumentopf“ bei den Nibelungen gewinnen. Dazu war die Konstellation vor diesem Spiel ganz klar so: Wer dieses Spiel verliert, verabschiedet sich erst einmal aus dem Titelrennen.
In dieser Situation kamen zwei Dinge zusammen: Die Gastgeber spielten für ihre Verhältnisse erstaunlich schlecht und die Badener trafen auf der von ihnen gefürchteten Anlage so gut wie noch nie. Unter seinem Niveau spielte Viktor Pytlik, was im Startpaar aber gleich sehr gut von dem Tagesbesten Alexander Kern kompensiert wurde.
In der Mitte verlief das Spiel ähnlich. Der neu ins Team gerückte Zdenek Riha war extrem schwach. Aber dafür traf sein Partner Ivan Radanovic sehr gut. Alles kam nun auf die Schlussduos an. Sowohl Gerald Drescher als auch der der sehr starke Roman Pytlik zeigten dieses Mal keine Schwäche und fuhren den Sieg sicher nach Hause. Besonders hat sich Roman Pytlik über diesen Sieg gefreut, da er dabei zum ersten Mal deutlich seinen Bruder Viktor Pytlik schlagen konnte.
Damit dürfte sich Nibelungen Lorsch aus dem Meisterschaftskampf verabschiedet haben und aus dem Dreikampf an der Spitze wurde ein Zweikampf zwischen Mörfelden und Walldorf.
Nibelungen Lorsch - Stolzer Kranz Walldorf: 5795 - 5926
Viktor Pytlik 963, Alexander Kern 1036, Zdenek Riha 899, Ivan Radanovic 1024, Gerald Drescher 985, Roman Pytlik 1026
Der Stolze Kranz Walldorf bedankt sich bei allen Sponsoren, Unterstützern, Mitgliedern und Freunde für die geleistete Unterstützung im Jahr 2011. Für das neue Jahr 2012 wünschen wir Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Erfolg bei allen Vorhaben.
Die Vorstandschaft
Kein Spitzenspiel sahen die Zuschauer beim Lokalderby Stolzer Kranz Walldorf gegen Rot Weiß Sandhausen. Dazu gab es auf beiden Seiten zu viel Schatten und zu wenig Licht. Auch könnte man philosophieren wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Sandhausen keine Ausfälle (Dieter Hasenstab und Timo Beez) gehabt hätte.
Über zwei Bahnen liefen der wieder glänzend disponierte Viktor Pytlik, Alexander Kern und Gerald Drescher einem Rückstand hinterher. Erst auf den letzten beiden Bahnen ließen die bis dahin starken Gäste (Fabian Kirsch, Sören Busse und Mike Heckmann) nach und sowohl Gerald Drescher als auch Alexander Kern fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel – dadurch konnte man dann auf 119 LP davonziehen.
Sandhausen gab dann das Spiel auf und ließ Michael Wacker für Christian Cunow auflaufen um die Zweite zu stärken.
Sehr zum Leidwesen der zahlreichen Fans war dann die Luft aus dem Spiel raus. Nur Rene Zesewitz (1026) auf Sandhäuser Seite und Ivan Radanovic auf Walldorfer Seite konnten dann noch überzeugen. Blass blieben Zeljko Rapo und Roman Pytlik.
Rund läuft es nicht im Augenblick beim SKC, aber mit dem Sieg bleibt man auch im neuen Jahr im Titelrennen dabei.


